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Von den Gemächer zu dem Romantikzimmer „Max & Moritz“

Übernachtungen im neusten Themenzimmer zu gewinnen.

 Wer kennt diese Zeilen nicht:

“Ach, was muss man oft von bösen

Kindern hören oder lesen!

Wie zum Beispiel hier von diesen,

welche Max und Moritz hießen;

Statt finsterer Unholde blicken den Leser zwei stupsnasige Knaben etwas keck an.

Die, anstatt durch weise Lehren

sich zum Guten zu bekehren,

oftmals noch darüber lachen

und sich heimlich lustig machen.

Ja,zur Übelkeit,

ja, dazu ist man bereit!

Menschen necken,Tiere quälen,

Äpfel, Birnen, Zwetschgen stehlen.

Das ist freilich angenehmer

und dazu noch viel bequemer,

als in Kirche oder Schule

festzusitzen auf dem Stuhle.“ 

Nun gibt es die Gemächer von „Max und Moritz“ im Märchenhotel schon seit 8 Jahren, daher wird es Zeit für eine Neugestaltung und Aufwertung dieser Räumlichkeiten.

Im Frühjahr 2013 werden die ehemaligen Gemächer neu gestaltet.Haben Sie bestimmte Vorstellungen, wie das neue Romantikzimmer „Max & Moritz“ aussehen sollte? Welche Technik oder Well

ness sollte unbedingt im Zimmer sein ? Wie soll das Märchen von Max & Moritz integriert werden ?

Sendet eure Vorschläge an stefan@maerchenhotel.com , unter den besten Einsendungen verlosen wir zwei Übernachtung mit Frühstück im neuen Romantikzimmer „Max & Moritz“

 

ebike im Ferienland Bernkastel-Kues

Energie Erleben

Seit über 350 Jahren  kommen Leute zu uns in die Flusslandschaft und die angrenzende Region.  Nicht alle kamen in friedlicher Absicht, aber geblieben und durchgesetzt haben sich eine Vielzahl positiver Errungenschaften und auch Eigenarten. Ob wir von den Kelten, den Römern, den Völkern des Mittelalters oder den Menschen der Neuzeit sprechen, alle haben uns ihre Eigenarten hinterlassen und uns vor Homogenität bewahrt. Wir nennen das heute unsere Kultur. Wir laden Sie dazu ein, diese Kultur kennen zu lernen und möchten Ihnen unsere Gliederung in Erlebnisregionen anbieten. Suchen Sie sich eine zu Ihnen passende Unterkunft und erkunden Sie aus diesem Zentrum heraus Ihr Umfeld. Am liebsten mit dem Verkehrsmittel Fahrrad. Wir beraten Sie gern. An Saar, Mosel, Sauer sowie in Eifel und Hunsrück finden Sie entlang der Radwege ein Netzwerk von e-Mietstationen und e-Mietradstationen plus. In der Seitentasche Ihres e-Rades befindet sich ein Flyer mit einer Erlebniskarte zur Orientierung.

Das Auto stehen lassen, den Gegenwind genießen.

Die e-Räder von Victoria sind ganz einfach zu fahren. Sie treten wie auf jedem Fahrrand in die Pedale und fahren mit eigener Muskelkraft. Ihre Trittkraft wird unterstützt durch einen kompakten Elektromotor in der Radnabe. Sie steuern per Drehgriff wie viel Energie-Plus Sie haben wollen. Wenn Sie eine Geschwindigkeit von mehr als 25km pro Stunde erreicht haben, schaltet die Unterstützung von alleine ab. Sobald sie langsamer fahren, schaltet sie wieder sanft ein. Sie haben mit einer Akkuladung eine Reichweite von bis zu 50km. Das Elektrorad ist mit einer 7-Gang-Schaltung ausgestattet und kann bei Nichteinschalten des Elektromotors oder nach Verbrauch der Akkuleistung als normales Rad gefahren werden.

E-Rad fahren ist so einfach - nur einfach schöner !

Ab dem 15. Juli 2012 bieten wir unseren Urlaubsgästen diesen e-bikes Service an. Reservieren Sie demnach vorzeitig Ihr e-Bike für nur 22,00 Euro pro Tag. In diesem Preis ist ein eventueller Pannenservice und auch die kostenfreien Aufladestationen integriert.

Zu unserem Arrangement "märchenhafte Radtouren"

 

 

Wein und Weinbau an der Mosel


Qualität "Der goldene Weg"

An der Mosel befindet sich ein wichtiges Weinbau- gebiet, dessen deutscher Teil zum Gebiet Mosel-Saar- Ruwer zählt.
Das Landschaftsbild der Mosel ist geprägt von den angrenzenden Weinbergen. Besonders eindrucksvoll zeigen sie sich im Bereich der Mittelmosel, wo an den Calmont zwischen Ediger-Eller und Bremm bis

zu 65 Grad steilen Schieferhängen vor allem Riesling angebaut wird. Hier wachsen einzigartige Weine,
die von vielschichtiger Mineralität geprägt sind.
Der Weinbau an der Mosel befindet sich zur Zeit

in einer Phase des Umbruchs. Mit viel Engagement und einer hochwertigen Ausbildung nimmt die junge Winzergeneration Abstand von der Massen- produktion alter Tage und konzentriert sich auf die Herstellung individueller Spitzengewächse des Rieslings, der hier ein weltweit einzigartiges Qualitätspotential besitzt

Deutschlands älteste Weinbauregion

Entlang der 243 Kilometer langen deutschen Mosel zwischen Perl an der französischen Grenze und Koblenz, an der Saar zwischen Serrig und Konz sowie der Ruwer zwischen Riveris und dem Trierer Stadtteil Ruwer bewirtschaften rund 5000 Wein- baubetriebe in 125 Winzerorten ca. 70 Millionen Rebstöcke auf 9.300 ha Weinbergsfläche.

Die Rebflächen liegen zwischen 100 und 285 Meter über NN. Deutschlands älteste Weinregion, in der schon die Römer Weinbau betrieben, ist eine der mildesten Klimazonen Deutschlands. Nirgendwo in der Welt gibt es mehr Steillagen- weinberge, nirgendwo wird mehr Riesling angebaut.

Radfahren an der Mosel

 

Der Maare-Moselradweg ist eine 55Km lange, asphaltierte und gut beschilderte Strecke zwischen Bernkastel-Kues, Wittlich und Daun. Er führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen attraktiven Sehenswürdigkeiten. Weitere nützliche Informationen zu dieser schönen Route finden Sie im Internet auf der Homepage www.maaremoselradweg.de. Informationen zu FahrplaÅNnen und Strecken der Buslinien, die in der Saison mit Fahrradanhängern ausgestattet sind, erhalten Sie unter www.regio-radler.de. Von Metz über Trier nach Koblenz verläuft der 311Km lange Mosel-Radweg, für Liebhaber von umfangreichen Tagestouren. Einmal im Jahr, am Sonntag nach Pfingsten, sind die 140Km zwischen Schweich und Cochem für den Autoverkehr gesperrt, im Rahmen von Happy Mosel sind nur Radfahrer und Skater unterwegs.

Die Wein Nuss

Nun ist es wieder soweit, am Johannistag wurden die grünen, unreifen Nüsse geerntet. Zu gegenwärtigem Zeitpunkt ist die Nussschale sowie der Nusskern noch weich und kann demnach komplett mit einer Nadel durchstochen. In einem aufwändigen Verfahren werden die zunächst durchstochenen Nüsse über mehrere Tage gewässert, wobei das Wasser häufig gewechselt wird. Anschließend werden die Nüsse gebrüht und dann in Zuckersirup weichgekocht. Anschließend werden die Nüsse gebrüht und dann in Weinsirup weichgekocht. Die inzwischen schwarz verfärbten Nüsse reifen nun mehrere Wochen bis Jahre in dem Sirup und sind eine delikate Beilage zu Desserts, Braten oder Edelschimmelkäse - VineNut ?

 

Das Märchen von der Hausmannskost

Nun eigentlich ist der Begriff Hausmannskost  behaftet mit deftigen, nahrhaften und traditionell zubereiteten Gerichten. Die Gebrüder Grimm hatten hier folgende Definition: „Nahrung wie Sie ein Hausvater gewöhnlich für sich und die Seinigen bereiten läszt“.

Als Weiterentwicklung ist die bürgerliche Küche zu sehen und im weiteren Sinne die gutbürgerliche  Küche. Diese gutbürgerliche Küche umfasste aufwändigere Gerichte sowie teurere Zutaten, die sich zu jener Zeit die einfache Bevölkerung nicht leisten konnte. Heute würde man diese als Feinschmecker bezeichnen.

 

Nun, auch die einfache Hausmannkost beinhaltete zu jener Zeit eben auch das, was die Natur in der entsprechenden Region zu bieten hatte. Die Küche war demnach auch sehr stark an die Jahreszeiten angepasst. Edle Teile vom Schlachtvieh, wie Rücken und Filet, wurden im besten Falle zu Feiertagen serviert. Daher ist es recht unverständlich warum heute landläufig  Schnitzel oder Steaks als Hausmannkost bezeichnet werden. Diese Speisen sind eher ein Produkt des heutigen Zeitgeistes, die den Zeitaspekte bei der Zubereitung und die Vereinheitlichung der Speisen im Fokus haben mit leichtem Hang zum Kurzgebratenen. Ergänzt wird dies gerne durch Pommes frites  und Soßen aus der Tüte.

 

Der Hausmannskost im klassischen Sinne  kommt demnach die heute ehrliche regionale Küche wohl am nächsten. Wobei diese sich der Gegebenheiten der Gesellschaft angepasst hat, eine fettreiche und üppige Zubereitung ist heute nicht mehr nötig, da die sich körperliche Betätigung der meisten Menschen arg in Grenzen hält. Die Schwerstarbeit vergangener Tage findet in der heutigen Zivilisation kaum noch statt.  Daher wird die regionale Küche meist leichter und ideenreicher interpretiert und das ist auch gut so.

 

 

Das Märchen vom Märchenhotel

Von Michael Maaß

Es war einmal ein junges Mädchen das wuchs wohlbehütet mit seinen Geschwistern in einem Haus mit einem großen Garten auf. Es saß darin oft stundenlang auf einer Bank, betrachtete die Blumen und träumte so vor sich hin, von einem Prinzen, der eines Tages auf seinem Pferd am Garten vorbei kommen und das Mädchen auf sein Schloss mitnehmen würde. Eines Tages setzte sich ein großer, farbenprächtiger Schmetterling auf eine Blühte direkt vor Ihr.  „Du bist mir ja ein Prachtexemplar“, rief das Mädchen, „ wo kommst Du her“, fragte es den Schmetterling. „Von weit her“, antworte dieser, doch darunter konnte  sich das kleine Mädchen nicht viel vorstellen. „Gibt es wo Du herkommst ein Schloss mit einem Prinzen auf einem Pferd?“, fragte es den Schmetterling. „ Ja“, antworte der Schmetterling, „er lebt an einem langen Fluss, an dessen Ufern verträumte kleine Orte liegen und an dessen Hängen sagenhafte Weine wachsen. Man nennt ihn den  Moselprinz. „Wo finde ich ihn? Führe mich zu ihm“, bat das Mädchen. Aber der Schmetterling lachte und meinte, dass der Moselprinz zu sehr damit beschäftigt sei Dornröschen zu befreien und außerdem viel zu alt für das Mädchen. Der Fluss sei allerdings leicht zu finden: „Er kommt von weit  her aus einem fremden Land und mündet nicht weit von hier in den Rhein.“

Mit diesen Worten flog der Schmetterling davon. Das Mädchen aber lief zu seiner Mutter und sagte: „ Wenn ich groß genug bin werde ich den Fluss hinaufwandern, von dem mir der Schmetterling erzählt hat und dann werde ich meinen Prinzen finden.“

Von nun an las es die Geschichten in ihrem Märchenbuch mit besonderer Aufmerksamkeit, hoffte es doch darin Wissenswertes für seine Wanderung entlang der Mosel, so nannten sie den langen Fluss von dem der Schmetterling erzählt hatte, zu erfahren und Anhaltspunkte dafür zu bekommen, wo es den Moselprinzen finden konnte.

Leider stand in ihrem Buch aber auch, dass der Moselprinz bereits mit einer Prinzessin verheiratet und damit schon vergeben war. Aber in einer anderen Geschichte erfuhr Sie von einem Prinzen mit dem schönen Namen Stefan, den eine böse Hexe in einen Krebs verwandelt hatte, um zu verhindern, dass dieser die älteste Weinstube des kleinen Moselortes  Bernkastel, übernehmen und zu einem Märchenhotel ausbauen konnte. In ihrem Buch stand auch, dass nur ein junges Mädchen sich in den Krebs verlieben und ihm dadurch wieder seine menschliche Gestalt zurückgeben könnte. Wenn dies geschähe, würde der Fluch der bösen Hexe aufgelöst und beide könnten die Weinstube zu ihrem Märchenhotel machen.

Als das Mädchen 18 Jahre und eine junge Frau geworden war, packte es sein Ränzel, packte Reiseproviant in einen Korb und machte sich auf den Weg zu dem Fluss, den man Mosel nannte , wo sie den Krebs suchen und vom Fluch der Hexe befreien wollte.

Gleich in der ersten Nacht, sie hatte sich gerade, da es Sommer und mollig warm war, vor einem Weinberghäuschen eine Schlafstatt hergerichtet, blickte sie über sich in einen sternenklaren Himmel und plötzlich was ihr, als wenn sie eine Sternschnuppe gesehen hätte.

Sie erinnerte sich daran, in ihrem Buch gelesen zu haben, dass man sich bei einer Sternschnuppe etwas wünschen kann und dass diese Wünsche meistens in Erfüllung gehen. Also sprach sie leise vor sich hin: „Ich wünsche mir bald den Krebs zu finden, ihn von seinem Fluch zu erlösen und ein wenig Geld, damit ich ihm helfen kann seine Weinstube in ein Märchenhotel umzubauen.“ Kaum hatte sie ihren Wunsch ganz ausgesprochen, fielen die Sterne wie goldene Taler vom Himmel, geradewegs in ihren Korb, aus dem sie vorher herausgenommen und sich ein leckeres Abendessen bereitet hatte. Bald war der Korb gefüllt mit Goldstücken, die aussahen wie Sterne : Sterntaler!

Sie schlief mit einem wunderbaren Gefühl ein und machte sich am nächsten Morgen auf, hinunter zum Moselufer, wo sie künftig den Weg Flussaufwärts fortsetzen wollte, um den Krebs zu finden, von dem sie in ihrem Märchenbuch so oft gelesen hatte.

Gegen Mittag traf sie Max & Moritz, die gerade der Witwe Bolte ein gebratenes Hähnchen stibitzt hatten, aber dieses freundschaftlich mit ihr teilten. Etwas später am Nachmittag begegneten ihr Schneewittchen und Rosenrot, die gerade vom Beerensammeln kamen. Auch sie waren freundlich und gaben ihr von den gesammelten Beeren etwas ab. Als es bereits auf den Abend zuging traf sie auf Aschenputtel, die vor den Toren von Kues auf einer Bank saß und Erbsen pulte. „ Hast Du schon einmal etwas von einem verwunschenen Krebs gehört, der hier irgendwo am Fluss auf seine Erlösung wartet?“, fragte sie das Aschenputtel. „Na klar“, antwortete dieses, „wenn Du die Straße weiter entlang gehst  kommst du an eine  Brücke, unter dem ersten Brücken bogen findest du einem großen Stein im Wasser, dort wohnt dein Krebs. Ich selbst wollte ihn ja schon erlösen, aber das hat mir mein Stiefmütterchen verboten“. Das Mädchen dankte und rannte rasch bis zur Brücke an die Stelle, die Aschenputtel beschrieben hatte, um dort den Krebs zu finden.

Sie drehte ein paar Steine um, aber der Krebs war nicht darunter. Dieser besuchte gerade, was er öfter tat, wenn ihm langweilig war,  den Froschkönig, dem ein ähnliches Schicksal wie ihm zuteil geworden war.

Auf dem Rückweg begegnete ihm das Rotkäppchen, das ihn mit den Worten aufmunterte: „Verlass nie Deinen Weg und lass Dich nie von Deinen Zielen ablenken! Du weißt ja, wie es mir gegangen ist. Und ich kann froh sein, dass mir der Jäger zur rechten Zeit geholfen hat. „Du hast gut Reden“, dachte der Krebs und setze seinen Weg zurück zum Stein unter der Brücke fort. „Was ich brauche ist kein Jäger, sondern ein junges Mädchen, um mir zu helfen“.

 

Das Mädchen hatte sich währenddessen ans Ufer gesetzt und dachte: „ Wenn mich Aschenputtel nicht belogen hat, dann wird der Krebs schon irgendwann auftauchen, ich bleibe einfach hier und warte bis er kommt“. Da sie auf ihrem Weg bis hierher müde geworden war, nickte sie ein. Auf einmal war ihr, dass eine Stimme zu ihr sprach: „Hallo schöne Maid, wer seid denn ihr?“ Sie schlug die Augen auf und ….vor ihr saß ein großer roter Krebs im Wasser und schaute sie an. „ Katja“, stammelte sie noch etwas schlaftrunken, „mein Name ist Katja

und wie heißt Du?“

„Stefan“, brummte der Krebs. „ Dann bist Du der Krebs, den ich gesucht habe und für den ich den weiten Weg am Fluss entlang gekommen bin. „Freud mich“, brummte der Krebs, „du gefällst mir, willst Du meine Frau werden?“ „Das will ich gerne“, erwiderte Katja, „aber was muss ich tun um Dich von Deinem Fluch zu erlösen?“ „Küss mich“ brummte Krebs Stefan. Und da fasste sich Katja ein Herz, griff ins Wasser und nahm den Krebs heraus. Sie küsste ihn auf seinen feuchten, leicht klitschigen Panzer und….mit einem Knall löste sich der Krebs auf und vor ihr stand Stefan,  in Menschengestalt.

„Danke, dass Du mich erlöst hast! Komm mit mir über die Brücke nach Bernkastel, dort steht eine alte Weinstube, die mir gehört und die ich jetzt mit Dir zu einem wunderbaren Märchenhotel umbauen kann.“

Und schon sausten beide Hand in Hand über die Brücke. Leider, es war ja bereits Abend geworden,  war das das Tor schon geschlossen, so dass Sie nicht in die Stadt hineinkamen. Aber Katja erinnerte sich an ihr Märchenbuch und rief ganz laut: Rapunzel, Rapunzel lass Dein Haar herunter. Und tatsächlich: Über dem Tor öffnete sich ein Fenster und Rapunzel rollte ihr langes Haar hinab, welches so dicht und fest war wie eine Strickleiter und an der Katja und Stefan hinaufkletterten und so in die Stadt hinein gelangen konnten.

Als Sie die Alte Weinstube erreichen, was die Freude groß. Brigitte, Stefans Mutter hatte schon nicht mehr daran geklaubt, dass ihr Sohn eines Tages zurückkäme, um der Alten Weinstube neues Leben einzuhauchen. Nun hatte dieser auch noch Katja mitgebracht, ihre zukünftige Schwiegertochter, was darauf schließen ließ, dass es bald auch kleine Nachwuchskrebse geben würde.

Gleich am nächsten Tag lud Stefan eine junge Architektin ein, die ihm bereits einmal geholfen hatte und besprach mit ihr was zu tun sei, um seinen Traum vom Märchenhotel Wirklichkeit werden zu lassen. Ideen wurden entwickelt und verworfen und schließlich musste Stefan erkennen, dass gute Ideen auch ihren Preis haben. Aber da fiel Katja ein, dass sie in ihrem Körbchen ja noch die goldenen Sterntaler aufbewahrte. Sie gab den Korb der jungen Architektin, die sich sogleich an die Arbeit machte, zusammen mit zahlreichen guten Handwerkern, die alle froh waren ihr Können bei der Realisierung der manchmal nicht ganz einfachen Aufgabe unter Beweis stellen zu können.

Fünf Sterne übrigens, die sich Katja zur Sicherheit in den Saum ihres Kleides eingenäht hatte, gab sie nicht an die junge Architektin und die Handwerker weiter.  Vier davon ließ sie vom Hotel- und Gaststättenverband in ein schweres Metallschild einarbeiten, welches neben der Eingangstür angebracht wurde und nun stolz vom fast kometenhaften Aufstieg der

alten Weinstube zu einem respektablen Vier-Sterne-Hotel kündet. Den fünften Sterntaler verwart Katja in einem kleinen Kästchen in ihrem Heim auf und manchmal begegnet ihr in ihren Träumen der Nacht eine gute Fee und sie erinnert sich voller Dankbarkeit [und manchmal auch ein wenig verwundert] an ihre lange Reise, die sie mit ihrem Stefan bis hierher zurückgelegt hat und an die vielen netten und hilfsbereiten Menschen, die dieses Märchen begleiten.

„Und wer weiß“, raunt ihr gelegentlich die Göttin des Glücks im Traum zu, „wozu der 5. Stern noch Verwendung finden wird?“

Wenn am Ende des Jahres Frau Holle die Betten der Bauernstube kräftig ausschüttelt und den kleinen Ort Bernkastel mit einem weißen Winterkleid überzieht, kommt übrigens auch gerne die Schneekönigin zu Besuch, die sich dann am Kamin ihrer neuen Suite aufwärmt. Und manchmal lädt sie auch den Moselprinz dazu ein, mit ihr in den Whirlpool zu steigen, einen prickelnden Winzersekt von Dr. Loosen zu schlürfen, ein paar wunderbare Kreationen aus der Krebsküche zu naschen und auf diese Weise ein paar Stunden Wellness zu betreiben.

Habe ich noch etwas vergessen?

Ach ja: Nachdem der Wolf aus dem Haus der Großmutter vertrieben worden war, wurde dieses viele Jahre als Weinberghaus genutzt und darunter ein langer Stollen als Weinkeller in den Berg getrieben. Um sich beim Rotkäppchen auf besondere Weise zu bedanken hat Stefan Krebs das Haus mittlerweile gekauft und nennt es fortan: Häuschen Rotkäppchen.

Der Keller wurde provisorisch verschlossen, damit weder ein Wolf noch eine böse Hexe damit Schindluder treiben können. Aber Stefan Krebs wäre nicht Stefan Krebs, wenn eines schönen Tages nicht auch in diesem Keller ein weiteres Märchen wahr werden würde.

 

Weimar, den 3.8.2009

 

Erotik im Märchenhotel warum nicht ?

Wenn der Alltag wieder zu viel Platz in der Beziehung eingenommen und die Arbeit Vorrang vor der Leidenschaft hat, wird es Zeit, dass die Partner etwas für sich tun. Ein, zwei Tage genügen oft schon, um neuen Schwung ins Liebesleben zu bringen.

Oft liegen Romantik und prickelnde Erotik sehr dicht beieinander. Dass liebende Pärchen in romantischer Atmosphäre Lust auf Sex haben, ist nichts verwerfliches.

Eigens hierfür entwickelte das Märchenhotel das Arrangement "Erotic Weekend",  das mit allem ausgestattet ist, was Lust bereit. Angefangen mit einem aphrodisierenden Menü mit korrespondierenden Weinen, Paar-Wellness Bereich, Sexspielzeug und anregenden Videos bietet die Pauschale den nötigen Rahmen in einem stilvollen Ambiente mit Niveau.

Hierzu Stefan Krebs, Betreiber des Märchenhotels: "Romantik, Kuscheln und Erotik sind nicht von einander zu trennen. Genau deswegen haben wir dieses Arrangement entwickelt. Wir sehen es als logische Erweiterung, auch im Hinblick auf unseren Paar-Wellness Bereich. Hier ist die alleinige Nutzung der entsprechenden Bäderbereiche als die entscheidende Abgrenzung zu großen Wellnesshotels und Swinger Clubs zu sehen."

Übrigens ist Stefan Krebs Autor des Kochbuches "Märchenhafte Sternstunden – Kulinarische Genüsse für Zwei", hier gibt er viele Tipps zum Umgang mit erotisierten Lebensmitteln. Dieses interessante Kochbuch bekommt jedes "Erotik-Pärchen"  gratis zum Arrangement.

Das „Erotic Weekend“ wird diskret und seriös im Themenhotel gebucht, ebenso wie alle anderen Arrangements auch.

 

Mosel Wanderland

Machen Sie es wie der gestiefelte Kater, ziehen Sie sich Ihre Siebenmeilenstiefel an und erkunden das Umland von Bernkastel. Die Weinberge, Wälder und zahlreiche Wanderwege laden Sie zu einer Entdeckungstour ein.

> Rundwanderweg über St. Anna Kapelle, Burg Landshut, Tinkelkappelle und Wasserfall

Strecke: 4Km; Dauer 1,3 h; Höhenmeter: 180 hm

> Wanderung von Bernkastel nach Andel

Strecke: 4Km; Dauer 1,3 h; Höhenmeter: 220 hm

> Rundwanderung Bernkastel-Kues - Monzelfeld - Bernkastel-Kues

Strecke: 10Km; Dauer 2,1 h; Höhenmeter: 320 hm

> Nordic walking-Route „Hotel Moselpark“

Strecke: 2,9Km; Dauer 0,4 h; Höhenmeter: 74 hm

> Nordicwalking-Route „Apotheker Stöck“

Strecke: 3,5Km; Dauer 0,5 h; Höhenmeter: 25 hm

>Nordicwalking-Route „Raiffeisenbank“

Strecke: 6,8Km; Dauer 2 h; Höhenmeter: 183 hm

Alle genannten Strecken und noch viele weitere finden Sie unter http://maps.bernkastel.de/. Für ausgedehntere Touren bietet sich der Moselhöhenweg an. Markiert durch ein weisses M, verläuft er beidseitig der Mosel und feiert 2010 sein hundertjähriges Jubiläum. Besondere Sehenswürdigkeiten sind neben den steilen Weinbergen und dem malerischen Flusslauf, Trier, die Moselschleife bei Bremm, der Calmont-Klettersteig,das pittoreske Beilstein mit seiner Burgruine und die Reichsburg in Cochem.

Sommerbühne

Im Sommer werden erstmalig die Open-Air Veranstaltungen "Sommerbühne Bernkastel-Kues" stattfinden. Anlässlich des Auftritts von "Horn & Stings" am 21. Juni um 18.00 Uhr, wird das Märchenhotel am Doppelkreuz das Programm mit frisch-fruchtigen Cocktails und Fingerfood ergänzen. Parallel dazu servieren wir in unserem Restaurant und auf unserer Sommerterrasse unser leckeres Märchenmenü bzw. a lá carte Gerichten