6. Auflage der 6. Auflage der

6. Auflage der „Kulinarischen Erzählungen“

krebskueche

Stefan Krebs geht mit seinem Restaurant Anno 1640

erneut in die kulinarische Offensive

Für Stefan Krebs ist es eine Frage der Ehre, die moselländische Küche seiner Vorfahren nunmehr in der 10. Generation lebendig zu halten und in der Touristenhochburg Bernkastel-Kues einer „Verflachung des Niveaus“ im vermeintlichen Interesse internationaler Tagesgäste zu wiederstehen.
Seinen Anspruch, aus frischen, saisonalen und insbesondere regionalen Produkten unvergleichliche Gerichte zu zaubern, verfolgt Stefan Krebs seit Jahren konsequent.
Die Lieferanten seiner Kreationen gibt er in seiner Menükarte souverän bekannt, auf dass sich die Gäste bei Bedarf selbst von deren Anbau und Verarbeitung ein Bild machen können.
Stefan Krebs ist stolz auf seine Mosel, die hier vor findbaren Traditionen und Gebräuche, die ursprünglichen Rezepte und das überlieferte und wiederbelebte Qualitätsbewusstsein.

Das romantische Moselstädtchen Bernkastel, in dessen Mitte sich Restaurant Anno 1640 und das Märchenhotel befinden, wurde bereits im 7. Jahrhundert urkundlich erwähnt und stand im Mittelalter in seiner vollen Blüte. Schon 1291 erhielt das römische „Primum Castellum“ die Stadtrechte durch den König Rudolf von Habsburg. In den folgenden bewegten Jahrhunderten stand Bernkastel unter dem Zepter der Trierer Erzbischöfe und war wegen seines milden Klimas und der Edelweine bevorzugte Residenz der Trierer Landesherren.
Als lebendige Zeugen aus dieser Zeit hat sich das Kleinod Bernkastel die prächtigen Fachwerkbauten erhalten, zu deren schönsten das 1640 erbaute „Märchenhotel“ zählt. Hier wurden mit Liebe und Traditionsbewusstsein historische Kleinode erhalten, die nachweislich seit nunmehr zehn Generationen den stilvollen Rahmen einer guten Gastronomie bilden, die dieses Haus seit 1678 beherbergt. Die Familie Dahm-Krebs prägte die Stadtkultur maßgeblich mit. Zahlreiche Monumente der Stadt und in den Weinbergen sind Zeugen der Vergangenheit. In der Gründerzeit waren im Gebäude des heutigen Märchenhotels eine Metzgerei, ein Weingut und
eine Weinstube untergebracht, welche sich dank ihres ausgezeichneten Rufes im Laufe der Zeit durchsetzte.
Die Weinstube, die sich seit jeher im Familienbesitz der heutigen Familie Krebs befindet, ist damit die ältesten Deutschlands. Die altehrwürdigen Häuser in Bernkastel, meist älter als die Vereinigten Staaten von Amerika, geben der kleinen Stadt den ihr eigenen Charme von Weltruf.
Da ihnen, wie auch der alten Weinstube, die Geschichten und Sagen wohl nie ausgehen werden, war die Idee eines „Märchenhotels“ bald gefunden. Auch der gastronomische Betrieb durchlief einen Wandel von der klassischen Weinstube hin zum Restaurant, so dass der Name „Älteste Weinstube“ nicht mehr das heutige Angebot und Niveau wiederspiegelte. So wurde aus dem alten „Speisezimmer“ der Weinstube das „Anno 1640“.

Stefan Krebs hat mit seinen „kulinarischen Erzählungen“ nicht nur eine Menükarte der besonderen Art kreiert, sondern ist zudem unermüdlich bestrebt eine Lanze für die „gute Moselländer Küche“ zu brechen. Seinen Traum, dies auch und mit seiner eigenen Kochschule zu beflügeln, hat er nun ebenfalls verwirklicht. In einem Trakt zwischen seinem „Anno 1640“ und den neuen Romantikzimmern seines Märchenhotels entstand eine Kochschule, in der er seine Vorstellungen und Ideen einer gehobenen regionalen Moselküche vermitteln will,
in Zusammenarbeit mit den besten Winzern der Region, mit denen er seine Kreationen
abstimmt und deren Weine er kongenial zu seinen Gerichten einsetzt.

Den Start seiner neuen Menükarte und die Promotion seiner Kochschule feiert Stefan Krebs am Sonntag, dem 5. Mai ab 17:00 Uhr mit seinen Gästen im Rahmen einer Küchenparty, bei der seine Menükreationen direkt vom Herd weg probiert werden können und zu denen die befreundeten Moselwinzer die passenden Weine kredenzen.
Unterhalten werden die Gäste vom Märchenerzähler Jens Gottschalk, der dem Haus seit Jahren verbunden ist. Außerdem führt Katja Krebs interessierte Gäste gerne in das neue Romantikzimmer „Schneeweißchen“ und die Raucherlounge mit Davidoff Depot, die im ehemaligen Kaminzimmer eingerichtet wurde.


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