Erlebnisbericht zur 24h-Wanderung in Bernkastel-KuesErlebnisbericht zur 24h-Wanderung in Bernkastel-Kues

Erlebnisbericht zur 24h-Wanderung in Bernkastel-Kues

Wir, Theo und Nadine, sind die Glücklichen, die für das Wanderwochenende im Märchenhotel auserwählt wurden. Nun ist es schon vorüber und wir blicken auf reichlich wunderschöne Erfahrungen zurück, die wir in diesem Bericht ansatzweise versuchen zu beschreiben.
Am Freitag Abend fuhren wir von Köln aus los und ließen den Alltag eines Studenten im Staatsexamensstress hinter uns. Als wir zwei Stunden später das Märchenhotel erreichten, wurden wir in unser Zimmer Moselprinz geführt und waren überwältigt. Das Hotelzimmer vermittelt das Gefühl in einer Burg zu nächtigen mit dem Torbogen und dem einladenden riesigen Bett, welches knapp das gesamte Schlafzimmer ausfüllt. Doch bevor wir uns zur letzten Nacht vor der großen Wanderung legten, durften wir noch ein drei Gänge-Menü im Restaurant Anno 1640 des Hotels genießen, dass, wie wir nicht anders erwartet haben, wieder einmal köstlich war. Im Restaurant lernten wir auch Stefan Krebs kennen, mit dem wir an der Wanderung teilnehmen würden.
Am nächsten Tag verließen wir zusammen mit Herr Krebs das Hotel und machten uns auf den Weg zur Cusanus-Grundschule, dessen Turnhalle den Start- und Zielplatz der Tag- und der Nachtschleife darstellte. Viele Wanderwütige waren schon anwesend und stärkten sich durch das Frühstücksbuffet, doch es sollten noch um einige mehr eintreffen: Etwa 200 Wanderer hatten sich vorab angemeldet und eine Warteliste für mögliche Nachrücker war auch angelegt. Wir meldeten uns bei den Veranstaltern und bekamen unsere Nummern und unser Teamschild, mit dem wir dann ein Teamfoto von dem Fotografen machen ließen. Als wir unsere Rucksäcke in der Turnhalle verstaut hatten plünderten wir Drei das Frühstücksbuffet, um uns für den langen Tag zu stärken.
Nach einem kurzen Briefing vom Eventleiter, der uns zeigte welchen Schildern wir zu folgen hatten, buckelten wir unsere Rucksäcke –Theo buckelte unseren Rucksack –, steckten die Stempelhefte ein, die wir an jeder Station, die unseren Weg auf der Wanderung kreuzen würde, stempeln lassen mussten (insgesamt 14 Stationen, an denen es Verpflegung gab und an denen das DRK stand oder man sich abholen lassen konnte), und zogen mit alleman um exakt zehn Uhr los zur ersten Etappe.
Die ersten zehn Kilometer bis zur zweiten Station waren im wahrsten Sinne des Wortes steinig, denn es ging stetig den Berg auf Kopfsteinpflaster in die Höhe. Doch als wir eine bestimmte Höhe ereicht hatten – einen Aufstieg von etwa 300 Metern – wurde der Wanderweg nicht nur erträglich, sondern es machte wirklich Spaß und wir konnten die wunderschöne Mosellandschaft erleben. Die Route der Tagesschleife führte uns durch viele Wälder, einige Dörfer und ein paar Wander- und auch Mountain-Bike Wege, durch Laub, Matsch und befestigten Wanderwegen. An jeder Station (Abstand um die fünf Kilometer) waren ausreichend Getränke und Snacks vorbereitet, doch viel Zeit für Pausen ließen wir drei uns nicht, denn wir wollten die 44 Kilometer der Tagestour noch im Hellen hinter uns bringen. Um halb neun erreichten wir wieder die Turnhalle der Cusanus-Grundschule nach einem steilen Abstieg nach Bernkastel-Kues.
Eine Stunde gönnten wir uns Ruhe um dann wieder die Schuhe über die schon reichlich geschundenen Füße zu ziehen und die Nachtschleife anzutreten. Nur noch 125 Wanderer meldeten sich zur Nachtwanderung an, darunter Herr Krebs und ich, Nadine. Doch auch ich musste mich nach 55 Kilometern geschlagen geben und ließ mich zur Turnhalle zurück fahren. Von dort aus wurde ich sogar noch bis zum Hotel gefahren. Um ein Uhr lag auch ich endlich im schönen, großen und gemütlichen Bett.
Am nächsten Tag beim 3-Gänge-Menü am Mittag erfuhren wir, dass Herr Krebs die 80 Kilometer und damit die gesamte Wanderstrecke geschafft hat und sind äußerst beeindruckt und gratulieren ihm! Rückblickend war die Wanderung außerordentlich gut organisiert und hat auf jeden Fall Lust auf Wandern gemacht. Es war eine einschneidende Grenzerfahrung, die man auf jeden Fall mal erlebt haben muss!
Den Sonntag nutzten wir dann zur Erholung, denn der Muskelkater meldete sich schon an, auch an Stellen, an denen wir keine Muskeln vermuteten. Zum Relaxen und sich verwöhnen lassen in trauter Zweisamkeit ist das Märchenhotel wirklich am besten geeignet und wir wären am liebsten noch länger geblieben, doch am Montag Morgen reisten wir nach einem märchenhaften Frühstück wieder ab.
Wir werden uns noch lange an dieses Wochenende erinnern und danken Herr und Frau Krebs von ganzem Herzen für ein ereignisreiches und märchenhaftes Wochenende in Bernkastel-Kues! Wir werden uns auf jeden Fall nochmal zum verwöhnen lassen und auch zum Wandern in euer Hotel einchecken.

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Beide Routen haben wir in unserem GPS-Gerät gespeichert. Somit kann jeder Hotelgast die Route oder auch Teilpassagen erwandern. Weiter kleinere Routen und eine Schatzsuche sind ebenso hinterlegt.

Hier unser Arrangement für den Sommer 2016
Schatzsuche im Moselland

Nicht jeder Schatz besteht aus Silber und Gold (Jack Sparrow)

Das Ferienland Bernkastel-Kues bietet Wandervergnügen pur – so vielseitig wie die Kulturlandschaft der Mosel, sind auch die Angebote hier zu Wandern.
Die Wander- und Themenwege beeindrucken mit fabelhaften Ausblicken auf die steilen Weinberge und dunklen Wäldern. Neu ist seit 2014 unsere GPS geführte Elfenroute mit Rätsel rund um die deutschen Märchen.

Leistungen:
• 2 Übernachtungen mit Frühstück
• GPS-geführte Wanderrouten mit Schatzsuche und Empfehlungen von Stefan Krebs
• abendliches Menü in 3 Gängen

Buchbare Zusatzleistungen:
• Transfer vom/zum Hotel

Preis pro Person
in der Kategorie Rosenzimmer: 189,- €
in der Kategorie Gemächer: 239,- €
in der Kategorie Romantikzimmer: 249,- €
in der Kategorie Exklusivzimmer 299,-€

Bildnachweis:
Bildautor (Artur Feller), Veranstalter (Kultur & Kur GmbH)


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